Die Konferenz

Die LesBiSchwule Konferenz ist ein Zusammenschluss von lesbischen, schwulen und bisexuellen Gruppierungen und deren Angehörigen der Zentral-/Innerschweiz. Sie dient als Plattform für die Vertretung der Interessen von Lesben, Schwulen und Bisexuellen in der Region.
Im Juli 1998 wurde die LesBiSchwule Konferenz Zentral-/Innerschweiz durch Vertreterinnen und Vertreter der Jugendgruppe Why Not (schwul-lesbische Jugendgruppe Luzern), der HALU (Homosexuelle Arbeitsgruppen Luzern) und von Lilaphon (Beratungs- und Infotelefon für lesbische und bisexuelle Frauen und Mädchen) gegründet. In der Zwischenzeit sind der Konferenz beigetreten: FELS (Freundinnen, Freunde und Eltern von Lesben und Schwulen), LesBiSchwule Begegnung (Zuger Treff, Biblio- und Videothek, Elterntreff), stattkino, wyberner

Ziele der Konferenz

Ziel der Konferenz ist die Verbesserung der Lebensbedingungen für Lesben, Schwule und Bisexuelle in den Bereichen Politik, Gesundheit, Schule, Kirche und Freizeit. Darunter fallen politische Anliegen wie die rechtliche Gleichstellung und der Abbau von Diskriminierung. Dazu wird auf positive Art und Weise auf die Anliegen von Lesben, Schwulen und Bisexuellen sowie auf bestehende Missstände aufmerksam gemacht, um vielen Menschen die Suche nach ihrer sexuellen Identität zu erleichtern.
Die Zielsetzung der Konferenz deckt viele Anliegen im Bereich der Gesundheitsförderung für schwule, lesbische und bisexuelle Menschen ab: Abbau von bestehenden gesellschaftlichen Ungleichheiten, Verbesserung der Lebensqualität und Förderung der Eigenverantwortlichkeit. Die Konferenz wird deshalb unterstützt durch das MSM-Projekt (Männer, die Sex mit Männern haben) der AIDSHILFE SCHWEIZ sowie durch die regionalen AIDS-Hilfen der Kantone Luzern, Schwyz und Zug.

Vorgehen

In regelmässigen Sitzungen der Konferenz findet ein Austausch über die Aktivitäten statt. Aktuelle Projekte und Aktionen der beteiligten Gruppierungen werden koordiniert.
Eine der Hauptaktivitäten der Konferenz ist ein gemeinsamer öffentlicher Auftritt am Coming-out-Tag.
Die Zielsetzungen werden realistisch festgelegt in Bezug auf vorhandenen persönlichen und finanziellen Ressourcen der teilnehmenden Gruppierungen. Die Delegierten der Konferenz stehen im dauernden Austausch mit ihren Herkunftsgruppen.